Warum Anettes Rucksack ihre geplante Radtour zur Belastungsprobe machte…
Ein Sommertag, auf den sie sich lange gefreut hatte
Anette ist 58 und fährt seit drei Jahren E-Bike. Meist dreht sie ihre Runden rund um den Starnberger See. An diesem Tag wollte sie etwas weiter raus: 60 Kilometer durch die Voralpen, mit einer Pause fürs Picknick und einer Einkehr am Nachmittag.
Das Wetter sah gut aus. Der Akku war geladen. Also packte sie einen kleinen Rucksack und eine Lenkertasche: Brotzeit, Wechselshirt, Regenjacke und ein paar Kleinigkeiten für unterwegs.
Viel war es eigentlich nicht.
Zumindest fühlte es sich am Morgen noch so an.
Nach 20 Kilometern meldet sich der Rücken
Am Anfang war es nur ein leichtes Ziehen zwischen den Schulterblättern. Doch mit jedem Kilometer wurde der Rucksack unangenehmer. Die Träger drückten auf die Schultern und plötzlich fühlte sich das Gepäck deutlich schwerer an als noch am Morgen.
Anette versuchte, den Rucksack etwas anders einzustellen. Sie machte eine kurze Pause, trank einen Schluck und fuhr weiter.
Aber wirklich besser wurde es nicht.
Bei jeder Unebenheit spürte sie das Gewicht auf dem Rücken. Und langsam fragte sie sich, wie angenehm die restlichen Kilometer wohl noch werden würden.
Erst ein paar Tropfen. Dann ging es plötzlich schnell.
Kurz darauf zogen dunkle Wolken auf. Anette stieg ab und suchte nach ihrer Regenjacke. Natürlich lag sie ganz unten im Rucksack.
Bis sie alles ausgepackt und wieder verstaut hatte, war sie bereits nass. Die Brotzeit hatte ebenfalls etwas abbekommen, und der Rucksack fühlte sich noch schwerer an als vorher.
Anette fuhr weiter bis ins nächste Dorf. Aber die entspannte Tour, auf die sie sich so gefreut hatte, war längst vorbei. Für den Rest der Strecke wollte sie eigentlich nur noch trocken ankommen.
Was würde sie beim nächsten Mal anders machen?
Am Abend saß Anette auf der Terrasse ihres Hotels und dachte noch einmal über die Tour nach.
Die Strecke war schön gewesen. Aber der Rucksack hatte sie mehr gestört, als sie morgens erwartet hatte. Und als der Regen kam, wurde es endgültig unpraktisch.
„So mache ich das nicht noch einmal", dachte sie. „Der Rucksack bleibt beim nächsten Mal zu Hause. Ich brauche ordentliche Taschen fürs Rad — mit genug Platz und so, dass alles trocken bleibt."
Damit war für sie klar, was sich bei der nächsten Tour ändern musste.
Zwei Taschen, 50 Liter Stauraum — direkt am Rad
Anette suchte nach Taschen, in denen sie alles unterbringen konnte, was sie für längere Touren braucht: Regenjacke, Brotzeit, Wechselshirt und die kleinen Dinge, die unterwegs schnell griffbereit sein sollen.
Fündig wurde sie bei den HiLo Hinterradtaschen. Zwei Taschen mit jeweils 25 Litern Stauraum, die direkt am Gepäckträger befestigt werden.
So bleibt der Rücken frei, das Gewicht liegt sicher am Rad und bei Regen bleibt der Inhalt trocken.
Seitdem kann Anette ihre Touren wieder so genießen, wie sie es sich eigentlich immer vorgestellt hatte: entspannt, unbeschwert und ohne ständig an ihr Gepäck denken zu müssen.